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Vielfalt in der Altenpflege

 

Altenpflegerinnen und Altenpfleger treffen auf pflegebedürftige Menschen, die mit ihrer unterschiedlichen Lebensentwürfen und Lebensgeschichten die gesellschaftliche Vielfalt widerspiegeln und eine Pflege erfahren sollten, die kultursensibel auf diese Vielfalt eingeht. Natürlich weisen auch di Pflegeteams in Einrichtungen der Altenpflege in der Regel eine große Diversität auf. Sie setzen sich aus Beschäftigten zusammen, die unterschiedliche Fertigkeiten und unterschiedlichen formale Ausbildungsstufen haben. Junge Absolventinnen und Absolventen arbeiten mit erfahrenen älteren Beschäftigten oder Wiedereinsteigerinnen zusammen. Die Beschäftigten sind Menschen unterschiedlicher sexueller Identität. Einige haben, andere haben keine Migrationserfahrung und weisen entsprechend unterschiedliche kulturelle Prägungen auf. Nicht zuletzt arbeiten sehr viel mehr Frauen als Männer in der Altenpflege, was für beide Geschlechtergruppen eine spezielle Konstellation darstellt.

 

 

Diversität als Herausforderung ...

Wie kann es Einrichtungsleitungen gelingen, diesen unterschiedlichen Beschäftigtengruppen gerecht zu werden? Es ist eine zentrale Voraussetzung der Chancengleichheit, die Bedürfnisse der unterschiedlichen Beschäftigtengruppen zu kennen und bei wichtigen Entscheidungen zu berücksichtigen. Maßnahmen zur Personalentwicklung sollten grundsätzlich alle Beschäftigten einbeziehen  – unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft und Qualifikation.

 

Nur so stehen dem Unternehmen notwendige Kompetenzen zur rechten Zeit und vor allem dauerhaft zur Verfügung. 

 

... und Chance für die Personalentwicklung

Es ist an der Zeit für einen Perspektivwechsel: Denn die Diversität der Beschäftigten ist ein Spiegel der gesamtgesellschaftlichen Diversität. Somit stellt die Vielfalt der Beschäftigten einen ungeheuren Reichtum dar und erhöht das Innovationspotenzial einer Einrichtung. Eine vielfältige Zusammensetzung der Beschäftigten ist eine wichtige Voraussetzung für die adäquate Pflege und Betreuung von Bewohnerinnen und Bewohnern.

Kultursensible Pflege für Lesben und Schwule.                          Informationen für die professionelle Altenpflege

Die Alterspflege von schwulen oder lesbischen Menschen kann für Pflegerinnen und Pfleger eine Herausforderung darstellen: Sie setzt kulturelle Sensibilität und ein Verständnis historischer und politischer Kontexte voraus, um die Lebenserfahrungen der Menschen in geschichtlichen Zusammenhang stellen zu können.

 

Unterstützung bietet die Broschüre zur Kultursensiblen Pflege für Lesben und Schwule, die sich an Fach- und Hilfskräfte der Altenpflege richtet.  Neben Einblicken in die geschichtlichen und kulturellen Entwicklungen, welche für ältere Schwule und Lesben prägend waren, werden deren Lebenserfahrungen und die konkrete Umsetzung kultursensibler Pflege betrachtet.

Die Broschüre finden Sie hier zum kostenlosen Download.

 

Die Informationsbroschüre wurde herausgegeben vom Rubicon e.V. (Köln, 2015) und im Rahmen des Landesprojektes zur Kultursensiblen Pflege für Lesben und Schwule von der Pflegewissenschaftlerin Dr.in Gabi Stummer erarbeitet. Förderung durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen.

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